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Millionaire’s Shortbread with a twist

DSC_0480 - Arbeitskopie 2Jetzt mal ganz ehrlich: Jeder von uns hat ja seine (mehr oder weniger) geheime Sucht. Bei den einen ist das Peanut-Butter, andere lassen für Lakritze alles stehen und liegen. (Ich nicht, denn diese Vorliebe für das schwarze Zeugs konnte ich noch nie verstehen.)Viele werden vielleicht sagen, dass sie sich ohne Schokolade ihr Leben nicht mehr vorstellen können. Für mich gibt es auf die Frage, wofür mein Süßigkeitenherz wirklich schlägt, nur eine ehrliche Antwort: Karamell. Oh, diese zuckrig-goldene Masse lässt mir schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammenlaufen! Egal, in welcher Kombination es ist, ich liebe es garantiert. Salty Caramell, Fudge oder Toffee? Immer nur her damit! Das geht soweit, dass ich mein Popcorn im Kino nur gemischt nehme (unten Karamell, oben das normale – also quasi Haupt- und Nachspeise in einer Tüte) und Gemüse und ähnliches am liebsten karamellisieren lasse!

Yumlaut

Als ich also gesehen habe, dass die liebe Persis von Yumlaut (die wohl meine Karamellliebe teilt, so oft wie es bei ihr in letzter Zeit Rezepte mit dieser süßen Versuchung gab) ihre Blogtaufe mit einem Shortbread-Event feiert, war für mich klar, was zu tun ist: Eine karamellige Variation muss her! Shortbreads sind übrigens schottisches Teegebäck, die geschmacklich ein klein wenig an Butterkekse erinnern, aber von der Konsistenz her viel weicher und krümeliger sind. Hier im Norden Englands sitze ich natürlich direkt an der Quelle was diese leckeren Kekse angeht und kann bei jedem Besuch eines Cafes oder Coffeeshops aus einer Auswahl verschiedenster Versionen dieses klassischen Gebäcks auswählen. Denn es gibt sie in unendlichen Variationen, mit Schokolade oder Matetee, mit Espressogeschmack oder Lemon-Poppy-Glaze. Fast würde ich ja sagen, dass ich die klassische Variante ohne viel Schnickschnack bevorzuge, wenn es da nicht diese klitzekleine Ausnahme gebe, die meine Augen leuchten lässt: Millionaire’s Shortbread. Na, was wird dabei wohl die Geheimzutat sein? Richtig.

Keep calm and have some Apple Scones

In der Zwischenzeit hatte ich genügend Zeit, um mich in Newcastle einzuleben, die Stadt und die Umgebung zu erkunden und die Küche mit den nötigsten Backutensilien auszustatten – und eins kann ich euch sagen: Für einen Backfreak wie mich ist das hier das Paradies! In jedem kleinen Supermarkt finde ich Fondant, Lebensmittelfarbe und andere Kleinigkeiten, die mein Herz höher schlagen lassen. Oft muss ich mich zusammenreissen nicht die Regale leerzukaufen und mich selbst daran erinnern, dass ich vielleicht mal auf mein erstes Gehalt warten sollte, bis ich auf eine ausgedehnte Shoppingtour gehe.

Dennoch wurde es allmählich Zeit, mich hinter den Back-Herd zu begeben und die Wohnung mit dem Geruch von Selbstgebackenem bekannt zu machen. Da kam es mir gerade recht, dass es wieder eine neue Runde von Claras Aktion “Ich back’s mir” gab. Das Thema dieses Monat: Äpfel.

DSC_0014 - Arbeitskopie 2

Was sollte es also werden? Erst dachte ich an klassischen Apfelstrudel, um ein wenig Heimat in die fremde Umgebung zu bringen, doch den Gedanken verwarf ich genauso wie die nächste Idee (Apple Pie) schnell wieder – zum einen zu aufwendig, zum andren kannte ich den Backofen noch nicht und wollte deshalb lieber auf Nummer sicher gehen. Und das war eine gute Idee! Wie sich herausstellte, ist der Ofen etwas – nun ja, nennen wir es mal eigenwillig. Vorheizen dauert ewig und auch dann erreicht er nicht mehr als geschätzte 150°C. Außerdem funktioniert nur die Oberhitze so richtig. Ob ein Biskuitteig in den kommenden 8 Monaten zu backen ist, ist wohl fraglich. Anpassung ist gefragt und deshalb werde ich in nächster Zeit wohl etwas rumexperimentieren!

Ein Tartelette für Julia

In letzter Zeit war es aufgrund meines Umzugs nach England ein wenig ruhig hier – es war dann doch ein klein bisschen aufwendig eine Wohnung zu suchen und mich in Newcastle zurechtzufinden. Bevor ich Tirol verlassen habe, um mich auf diese Reise zu machen, habe ich deshalb ein klein wenig vorgebacken – und das nicht ohne Grund:
Denn die liebe Julia von Julia Bakes! brauchte Gastblogger, die sie für September und Oktober vertreten würden. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und hab’ für sie diese leckeren Ziegenfrischkäse-Preiselbeer-Tartelettes gebacken. Schaut doch mal bei ihr rein! Hier findet ihr meinen Blogpost – und das Rezept gibt’s natürlich auch bei mir:

Tartelette1

Die Rezeptidee stammt aus der aktuellen Sweet Dreams (in der ihr übrigens auch einen Verweis auf Julia Bakes! finden könnt!), ich habe es aber ein bisschen abgewandelt. Auch wenn die Zubereitung im ersten Moment ein wenig aufwendig klingt, ist das Rezept ganz einfach und das Ergebnis sind himmlische Tartelettes, von denen keiner die Finger lassen kann.

Miracles do happen oder Die perfekten Macarons

“Sometimes I believe in as many as impossible things before breakfast”

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Macarons, diese kleinen, zart-knusprigen französischen Köstlichkeiten gehören wohl zu den raffiniertesten Dingen, die ich je zubereiten versucht habe. Eine glatte, knusprige Oberfläche (ein wenig wie Eierschalen) sollen sie haben, während die Konsistenz im inneren weich ist und an Meringue erinnert. Ganz wichtig für den perfekten Macaron sind aber die Füßchen die sich während dem Backen bilden sollen.

Das erste Mal hab ich mich vor 2 Jahren an den Versuch gewagt. Sagen wir’s mal so: Sie waren ganz in Ordnung und schmeckten nicht schlecht. Zufrieden war ich dennoch nicht. Die Mandeln waren nicht fein genug gemahlen, weswegen die Oberfläche eher an einen Mondkrater erinnerte und Füßchen waren weit und breit keine zu sehen. Das nächste Experiment war noch schlimmer: Die Macarons gingen erst wunderschön auf, fielen aber dann plötzlich in sich zusammen! Ich ließ mich jedoch nicht entmutigen und machte weiter. Ich probierte verschiedene Rezepte, fing an, meine Mandeln und auch den Puderzucker selbst ganz fein zu mahlen und sah mir Youtube Videos an, bis ich irgendwann, Anfang dieses Jahres, DAS Rezept fand. Und auf einmal waren sie da: die perfekten Macarons.

Passionsfruchttarte

Passionsfrucht Tarte

Eigentlich war der Post ja schon fertig. Für das Augustmotto von Ich back’s mir hatte ich schon letzte Woche köstliche Ziegenfrischkäse-Preiselbeer Tartelettes gebacken, die ich heute mit euch teilen wollte. Bis ich beim Einkaufen zufällig über herrliche, nach Sommer und Süden riechende Passionsfrüchte gestolpert bin, die mir praktisch zugerufen haben, dass sie unbedingt in meinen Korb wollen – und wer bin ich denn, dass ich nicht auf die Zurufe von köstlichem Obst höre! Also wird das Herbstrezept (und damit auch mein endgültiges Resignieren was diesen Sommer betrifft) doch nochmal vertagt und ich darf euch heute etwas ganz spezielles präsentieren, das ihr so wahrscheinlich noch nie gegessen habt: Eine Passionsfruchttarte mit Cheesecake!

Passionsfruchttarte

New York, New York

Nachdem der Sommer in Tirol heuer – mit Verlaub – zum Vergessen ist und mein Urlaub schon wieder weit entfernt scheint, träume ich mich immer wieder in fremde Länder und Städte. Mein Ausflug dieses Wochenende ging nach New York City. Was für eine Stadt! In meinem Traum erkundete ich die Sehenswürdigkeiten, spazierte durch die Straßen Brooklyns, entspannte im Central Park, betrieb Windowshopping an den Schaufenstern der Boutiquen Manhattans und ließ mich vom Nachtleben mitreißen.

Was auf so einer Reise natürlich auch nicht zu kurz kommen darf, ist die kulinarische Seite und so ist es wohl kein Wunder, dass ich nach meiner Rückkehr in die Realität nur an eines denken konnte: New York Cheesecake. Zum Glück sind die Himbeeren im Garten trotz gefühltem Dauerregen reif und warten nur darauf, endlich geerntet zu werden.

DSC_0229 - Arbeitskopie 2Für den perfekten New York Cheesecake habe die zwei Rezepte von monsieurmuffin und Martha Stewart kombiniert und damit ein Ergebnis erhalten, mit dem ich mehr als zufrieden bin! Außerdem habe ich die Menge geteilt und so zwei kleine Cheesecakes erhalten, die auch als Mitbringsel mächtig Eindruck machen.

Sommerbeeren-Pavlovas

DSC_0019 - Arbeitskopie 2Clara, der Tastesheriff, hat gerufen. Bei ihrem monatlichen Backevent “Ich backs mir” stand im Juli – ganz wie es in diesem Sonnenmonat sein sollte – der Sommer im Vordergrund. Gesucht wurden die schönsten Sommerrezepte, gebacken, versteht sich.

Nun muss ich ja sagen, dass ich dank meines Urlaubs dann doch ein wenig spät dran bin mit meinem Beitrag, trotzdem wollte ich unbedingt mitmachen. Ich finde die Idee, gemeinsam zu einem bestimmten Thema zu backen und sich dann durch die verschiedenen Ausführungen zu klicken toll und freue mich jedes Monat darauf zu sehen, was andere Bloggerinnen und Blogger daraus gemacht haben – auch wenn ich es bis heute leider noch nicht geschafft habe, dabei mitzumachen. Das soll sich jetzt aber ändern! In letzter Minute quasi bin ich dann doch noch fertig geworden und präsentiere euch meine beerigen Pavlovas.

Ich war dieses Wochenende nämlich in Vorarlberg, um mir bei den Bregenzer Festspielen die Zauberflöte anzuschauen. Am Rückweg durch Dornbirn hab’ ich am Markt ganz fantastisch aussehende Brombeeren und Heidelbeeren entdeckt, an denen kein Weg vorbeiführte. Und nachdem das Wetter heute ausnahmsweise mal wirklich schön und heiß war, konnte ich daraus auch ohne Gewissenbisse etwas wirklich sommerliches machen – Pavlovas.

Malaysia – truly Asia

Herr L und ich sind zurück von unsrem 3wöchigen Urlaub (sofern man eine Rucksackreise durch ein südostasiatisches Land denn so nennen kann) in Malaysia. Und was wir da alles erlebt haben! Aufregende, quirlige Städte, kühle Teeplantagen und Dschungel, aufregende Tiere (ihr könnt euch wohl meinen Schreck vorstellen als ich eines Nachmittags ins Badezimmer ging und ein Affe beim Fenster reinschaute), traumhafte Strände und natürlich exotisches Essen. Das Eintauchen in fremde Kulturen ist Mal zu Mal aufs Neue ein faszinierendes Erlebnis.

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Teeplantagen in den Cameron Highlands…

Gerade was die kulinarische Seite dieser Reise angeht, ist Malaysia ist vielseitiges Land. Durch das Zusammenleben verschiedener Kulturen gibt es Tag für Tag Neues und Abwechslungsreiches zum Ausprobieren. Da wäre zum einen natürlich das malaiische Essen – bekannt sind hierzulande wohl vor allem Satay-Spieße mit Erdnuss-Dip und die verschiedenen Arten des Nasi Goreng, Fried Rice. Doch während der Kolonialzeit wurden vor allem Inder und Chinesen ins Land eingeladen, was die lokalen Speisekarten um ein Großes erweitert.

Summertime


Himbeer Schichtdessert

Nachdem die richtig schönen Tage in unseren Breiten meist gezählt sind, müssen sie umso mehr genutzt werden. Das haben sich auch Herr L. und ich gedacht und vor einigen Tagen zum Grillen geladen. Die Arbeitsteilung war recht schnell klar: Nachdem Grillen bei uns sowieso Männersache ist, überließ ich dem Herrn des Hauses großzügigerweise die Hauptspeise (inklusive Holzkohlegrill in den Garten tragen und putzen). Ich widmete mich währenddessen lieber der Nachspeise. Und weil ich mich hier ja schon in diese Nachtischkreationen verliebt habe, entschied ich mich auch diesmal für ein wunderbares Schichtdessert, das ich aus Himbeeren, Biskuit, Mascarpone und Topfen zauberte. Wenn mal eben noch ein Abschluss für ein gelungenes Mahl fehlt, empfehl’ ich euch das. Es ist denkbar einfach in der Zubereitung, kann schon früher vorbereitet werden und sieht noch dazu einfach hübsch aus. Und ganz ehrlich: Selbst wenn der Bauch schon mit allen möglichen Köstlichkeiten komplett vollgeschlagen ist, DAS geht immer noch rein.


Himbeer Mascarpone Dessert