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Japanese Cotton Cheesecake: Japanischer Käsekuchen

Japanese Cotton Cheesecake: Japanischer Käsekuchen

Leute, bei mir ist das Käsekuchenfieber ausgebrochen! Angefangen hat es mit meinem No Bake Marillen Cheesecake, von dem ich Nachts immer noch manchmal träume. Doch dann hab ich was Neues entdeckt, das mich nicht mehr losgelassen hat: Japanischer Käsekuchen.

Japanese Cotton Cheesecake: Japanischer Käsekuchen

Im Unterschied zu unseren gebackenen Käsekuchen oder einem New York Cheesecake, die allesamt eher kompakt und reichhaltig sind, fühlt sich dieser Käsekuchen an, „als würde man einer Wolke in den Arsch beissen“, wie ich irgendwo im Netz einen sehr treffenden Kommentar gelesen habe.

Japanese Cotton Cheesecake: Japanischer Käsekuchen

Er ist so fluffig weich, leicht und irgendwie samtig dass jeder einzelne Bissen einfach auf der Zunge zergeht. Zwar ist er – wie auch schon seine japanische Bezeichnung „Souffle Cheesecake“ vermuten lässt – in der Zubereitung eine kleine Diva, die Fehler nicht gerne verzeiht, doch wenn die erste Gabel voll im Mund verschwindet sieht jeder, dass er alle Mühen wert war.

Japanese Cotton Cheesecake: Japanischer Käsekuchen

Das wirklich Wichtige dabei ist, dass ihr nicht zu ungeduldig werdet und ihn ganz langsam auskühlen lässt – erst im ausgeschalteten Ofen, dann im geöffneten Ofen, dann außerhalb des Ofens in der Form und schließlich aus der Form gestürzt – das kann schon einige Stunden brauchen. Ich hab‘ mich bei meinem Cotton Cheesecake für eine Haube aus Puderzucker gemischt mit etwas Matcha-Pulver, das ich noch gefunden habe, entschieden, würde das aber angesichts der Farbkombination nicht mehr wiederholen – ganz weiß wär‘ wahrscheinlich hübscher gewesen.

Dieser Käsekuchen ist übrigens Teil der Blogparade „Kulinarisch um die Welt“ vom Lavendelblog. Und jetzt geh‘ ich mir schnell noch ein Stückchen holen!

Japanese Cheesecake bite

Japanese Cotton Cheesecake – Japanischer Käsekuchen

Zutaten (für eine 24/25cm Durchmesser Backform)

7 Eier (wenn sie sehr klein sind bitte auf 8 erhöhen!), getrennt
160g Zucker
475g Frischkäse
60g weiche Butter
200ml Sahne
Saft einer halben Limette
Zesten einer Bio-Limette
90g Mehl

Puderzucker und Matcha-Pulver, nach Bedarf

Und so wird’s gemacht

Die Eiweiß erstmal in den Kühlschrank geben, den Ofen auf 165°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit ein wenig Öl ausstreichen und mit Backpapier auslegen. Das Backpapier soll ruhig ein bisschen über den Rand oben rausstehen, weil der Cheesecake aufgeht. Der Kuchen wird im Wasserbad gebacken, solltet ihr also eine Springform benützen, dichtet sie unten gut mit Alufolie ab – habt ihr eine zusammenhängende, geschlossene Form entfällt dieser Schritt.

Den Frischkäse mit 60g Zucker sehr sehr weich und cremig schlagen. Die weiche Butter zugeben und weiterschlagen, bis ihr eine samtige Masse habt. Nun nach und nach die Eidotter, Sahne, den Limettensaft und die Limettenzesten zugeben und weitermixen, bis sich alles sehr gut verbundet hat. Zuletzt das Mehl darübersieben (Achtung: sonst gibt’s Klümpchen!) und gut einrühren. Beiseite stellen.

Nun in einer separaten Schüssel das Eiweiß mit dem restlichen Zucker zu einer glänzenden Baisermasse schlagen. Nehmt euch dafür bitte Zeit: Euer Käsekuchen wird viel besser, wenn ihr auf eurem Mixer nur die mittlere Stufe wählt und dafür etwas länger schlagt!

Zwei Löffel des Baisers abnehmen und in die Dotter-Mehl-Mischung einrühren, den Rest des Baisers sehr sehr vorsichtig unterheben. Den Teig in die vorbereitete Backform geben, die Backform ein oder zweimal aus geringer Höhe auf die Arbeitsfläche fallen lassen, in ein Wasserbad stellen und ca. 50 Minuten bei 165°C im Ofen backen.

Nach der Backzeit die Temperatur auf 140°C reduzieren und 10 Minuten weiterbacken. Nun den Ofen ausschalten und den Kuchen 15 Minuten im geschlossenen Ofen rasten lassen, dann die Türe öffnen und weitere 15 Minuten rasten lassen. Danach die Backform aus dem Ofen nehmen und 20 Minuten auskühlen lassen bevor ihr den Käsekuchen sehr vorsichtig (!) aus der Form stürzt und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lasst – das kann ein paar Stunden dauern. Puderzucker über den ausgekühlten Kuchen sieben und genießen!

Japanese Cheesecake Gabel

lauradreamsofcakes

Schön, dass du vorbeischaust! Hier dreht sich alles rund ums Backen. Schau dich ruhig ein wenig um! Ob Kuchen, Torte, Cupcakes oder Tarte - bei mir findest du sicher das passende Gebäck, um dir den Tag zu versüßen!

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