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Japanese Cotton Cheesecake: Japanischer Käsekuchen


Japanese Cotton Cheesecake: Japanischer Käsekuchen

Leute, bei mir ist das Käsekuchenfieber ausgebrochen! Angefangen hat es mit meinem No Bake Marillen Cheesecake, von dem ich Nachts immer noch manchmal träume. Doch dann hab ich was Neues entdeckt, das mich nicht mehr losgelassen hat: Japanischer Käsekuchen.

Japanese Cotton Cheesecake: Japanischer Käsekuchen

Im Unterschied zu unseren gebackenen Käsekuchen oder einem New York Cheesecake, die allesamt eher kompakt und reichhaltig sind, fühlt sich dieser Käsekuchen an, „als würde man einer Wolke in den Arsch beissen“, wie ich irgendwo im Netz einen sehr treffenden Kommentar gelesen habe.

Sweet Potato Fries


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Heute will ich eine ganz besondere Liebe mit euch teilen: herrlich knusprige Süßkartoffel Pommes aus dem Backofen, die euer Leben verändern werden!

Das erste Mal gegessen habe ich Süßkartoffeln vor Jahren, als meine Mama, immer auf der Suche nach neuen und gesunden Leckereien, sie vom Einkaufen mitbrachte und kurzerhand servierte. War ich vor der Zubereitung noch ein wenig misstrauisch („Wie jetzt, und das sollen wir essen?“), hat die Süßkartoffel nach dem ersten Bissen mein Herz im Sturm erobert. Hach, was war ich, die nie ein wirklicher Fan war von herkömmlichen Kartoffeln,  begeistert!

Raspberry Apple Pie


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„An apple pie a day keeps the doctor away“ – Naja, fast halt. Aber ganz nach diesem Motto habe ich mir vorgenommen, den wohl amerikanischsten Nachtisch auszuprobieren, den es wohl gibt. Ich muss, zu meiner Schande, gestehen, dass ich mein ganzes Leben noch nie auch nur einen Apple Pie (oder auch sonstigen Pie) gegessen habe, geschweige denn gebacken. Besonders interessiert hat mich der Pieteig, weil er ganz ohne Eier auskommt. Also wurde es höchste Zeit, mich an diesen amerikanischen Klassiker zu wagen!

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Da traf es sich gut, dass vom Wandern am Wochenende noch ein paar Äpfel übrig waren, die unbedingt verbraucht werden mussten. Weil die Temperatur aber stetig weiter hinaufklettert und dieses Wochenende die 20°C Marke mit Leichtigkeit überstiegen hat, reizte mich so ein herbstlicher Apfelkuchen mit Zimt und Rosinen eher weniger. Nein, eine frühlingshafte Alternative musste her!

Ziegenfrischkäse-Tartelettes mit Birnen, Thymian und Honig


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Zugegeben, momentan ist eigentlich nicht unbedingt Birnensaison – schon gar nicht für die heimischen. Als ich neulich beim Obsthändler aber frische Birnen aus Italien entdeckt habe, musste ich alle saisonbewussten Gedanken über Bord werfen, das schlechte Gewissen schlechtes Gewissen sein lassen und zugreifen!

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Ich hatte nämlich etwas etwas ganz Bestimmtes im Kopf: Vor ein paar Jahren habe ich auf einer Reise nach Straßburg eine Geschmackskombination kennengelernt, die mich seitdem nicht mehr loslässt. In der selbsternannten „Hauptstadt Europas“, wie sich die Stadt im Elsass selbst nennt, gingen wir Abends – wie könnte es anders sein – Flammkuchen essen. Mitten in der charmanten verwinkelten Altstadt fanden wir ein Lokal, das nonstop die herrlichsten Flammkuchen servierte, die man sich nur vorstellen kann. Meine Wahl fiel auf eine Komposition von Ziegenfrischkäse, Birnen, Walnüssen und Honig. Und ich sag’s euch: Es schmeckte einfach nur göttlich!

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Brioche Burger Buns


Brioche Burger Buns

Diese Woche hat bei uns offiziell die Grillsaison begonnen. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, schön langsam wieder Bikinifit zu werden -der Sommer naht schließlich in großen Schritten – und ab jetzt nur noch gesund zu essen, da kam mir plötzlich ein Gedanke, der mich nicht mehr losließ: Ich brauch‘ einen Burger! Sofort wurde jeder Plan von Superfoods oder vitaminreichen Salaten über Bord geworfen. Stattdessen ging’s nix wie los in den Supermarkt, um die nötigen Zutaten zu kaufen.

Brioche Burger Buns

Nun wird es wohl die wenigsten wundern, dass ich in Sachen Burger nicht zu Fertigbrötchen greife. In meinem Jahr in Großbritannien hab ich zum ersten Mal wirklich gemerkt, welche Unterschiede es bei Burger Buns – so wohl der korrekte neudeutsche Ausdruck – gibt. Und die Erkenntnis: Erst das perfekte Brötchen macht den Burger richtig gut. Die Auswahl ist groß: Von „normalen“ Weißbrötchen über Sauerteig bis zu meinen Favoriten: Brioche Buns. Die sind fluffiger und ein klein wenig süßer als andere Buns und ergänzen den leicht rauchigen Geschmack gegrillter Burger für mich so am besten.

Herr L’s Sommerpasta


 

DSC_0429Sommer, der hat einen ganz besonderen Geruch. Wenn ich daran denke, rieche ich warmen Sommerregen, salzigen Meeresduft, Gegrilltes – und Basilikum. In meiner Kindheit gingen meine ersten Reisen in den Süden nach Italien und haben diese Erinnerung fest in mein Geschmacksgedächtnis eingebrannt.

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Italienisches Essen gehört seitdem zu einer meiner absoluten Lieblingsküchen. Egal ob Antipasti, Pizza, Pasta oder Fisch – ich glaube, ich habe noch nie ein italienisches Gericht gegessen, das mir nicht geschmeckt hat. Als der Herr L und ich letzten Oktober in Florenz waren, statteten wir aufgrund der fabelhaften Tripadvisor Bewertungen der All’Antico Vinaio einen (na gut, mehrere) Besuch ab, um die dortigen Focaccia zu probieren. Ganz ehrlich: Ich hätte nicht gedacht, dass ein Sandwich mich so umhauen könnte! Das Geheimnis? Die wunderbaren, erstklassigen und natürlich frischen Zutaten die verwendet wurden und die zum Selbstverständnis der italienischen Küchen dazugehören.

Der weltbeste Orangenkuchen


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Seit Anfang des Jahres helfe ich, zusammen mit einigen anderen Freiwilligen, ein paar Syrern dabei, Deutsch zu lernen. Einmal die Woche treffen wir uns um zu lesen, Grammatikstrukturen zu üben oder Konversation zu machen. Natürlich geht nicht immer alles komplett reibungslos vor sich. Gerade zu Beginn war ich aufgeregt und nervös, wie die Deutschstunden ablaufen würden und auch, wie das miteinander lernen funktionieren würde. Die anfängliche Skepsis bezüglich des fremden Gegenübers verflog aber innerhalb kürzester Zeit, sodass der Kontakt mit den jungen Männern ganz zwanglos funktioniert. Kommunikationsschwierigkeiten bei verschiedensten Erklärungsversuchen werden mit Händen, Füßen und Google gelöst. Dabei lerne ich nicht nur über die syrische Kultur, sondern auch viel über das frühere Leben meiner Deutschschüler. So schwer sich die Einzelschicksale oft auch anhören, so wichtig ist es auch, sich in der momentane Lage diese im Gedächtnis zu behalten, um sich die eigene Empathie zu bewahren, während überall über „die Flüchtlinge“ geredet wird. Die Erfahrungen, die ich während der letzten Monate dort gemacht habe, möchte ich nicht mehr missen.

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Letztes Wochenende wollten sich unsere Deutschschüler bei uns bedanken und luden Lehrer*innen und Helfer*innen zu sich nach Hause zu einem gemeinsamen Essen ein. Ich sag’s euch, die Tische bogen sich! Den ganzen Tag hatten die Männer für uns gekocht, um uns mit traditionellem Speisen aus ihrer Heimat zu verwöhnen. Das Essen war ein Wahnsinn, die Stimmung super und der ganze Abend ein voller Erfolg!

Schoko Brioche nach Linda Lomelino


Habt ihr Lust auf was Neues für den Frühstückstisch? Diese leckeren Schoko Brioche versüßen euch garantiert jeden Brunch!

Schoko Brioche

Hand aufs Herz: Ich bin wohl nicht die einzige Foodbloggerin, die eine kleine Bibliothek an Koch- und Backbüchern ihr eigen nennt. Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich ein Buch sehe, das mich optisch und inhaltlich anspricht, MUSS ich es einfach haben – auch, wenn ich vielleicht schon 1 oder 2 ähnliche besitze.

Schoko Brioche

So ähnlich war das auch diesmal. Auf der Suche nach einem passenden Geburtstagsgeschenk für Herrn L’s Schwester, die auch das Backfieber gepackt hat, durchforstete ich das Internet nach Backbüchern, die Rezepte liefern welche zum einen relativ einfach und nicht allzu aufwendig nachzubacken sind, zum anderen aber auch etwas hermachen. Denn, seien wir ehrlich: schnöde, „normale“ Backbücher hat wohl jeder genügend zu Hause. Aus dieser Auswahl konnte Herr L dann aussuchen, was er am ansprechendsten fand – und entschied sich für Linda Lomelinos „Backen“.

Feurige Schoko-Chili-Tarte mit Karamell


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Eigentlich ist das Ganze ja Herrn L’s Schuld. Naja, noch eigentlicher die meiner Schwester. Als wir uns im Sommer zum gemeinsamen Brunch bei unsrer Mama trafen, hatte sie einen unglaublich leckeren Karamellaufstrich von Bonne Maman dabei. Wer mich kennt, weiß, dass ich für Karamell nicht nur so einiges tun würde, sondern dass es in meiner Gegenwart auch nicht gerade von einer langen Lebensdauer gesegnet ist. Nachdem mein Löffel schon so einige Male im Glas verschwunden ist, wurde mir die leckere Karamellcreme auch relativ schnell wieder entzogen. Wochen gingen nun ins Haus, in denen ich nicht aufhörte davon zu schwärmen und dem Herrn L damit in den Ohren lag, wie köstlich das doch war und dass wir uns das ganz bald auch mal kaufen müssten. Im Supermarkt bin ich allerdings jedes Mal schnurstracks daran vorbeigelaufen, weil das schlechte Gewissen beim Griff danach einen bösen Blick auf meine Taille geworfen hat. Irgendwann wurde es dem Herrn L dann aber doch zu bunt und er brachte mir vom Einkaufen ein Glas Karamellaufstrich von Tiroler Edle mit: Dieses goldene, buttrig-süße Geschenk des Himmels versüßte mir seitdem schon einige Tage.

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Eines schönen Nachmittags letzte Woche, als ich gerade gedankenverloren einen Löffel Karamellaufstrich genoss, kam mir eine Idee. Da das goldene Stückchen Glück nicht nur unglaublich köstlich, sondern auch sündhaft teuer ist, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen zu versuchen, selbst einen solchen Aufstrich herzustellen. Und was soll ich euch sagen: Mein Versuch ging voll auf. Mein Karamellaufstrich ist samtig-cremig, karamellig-süß und ein wenig Vanille und Salz geben ihm einen ganz besonderen Kick – ich könnt‘ mich reinlegen.

I dream of Italy – Rosmarin-Knoblauch-Focaccia


Focaccia

Gestern habe ich ja schon angedeutet, dass bei mir in den letzten Tagen der Backofen kaum Zeit hatte abzukühlen und quasi im Dauereinsatz war, wenn ich mal zuhause war. Da bei der Hitze zuviel Kuchen aber einfach nicht schmeckte (das Problem haben wir ja bei der derzeitigen Schafskälte nicht, aber das ist ein anderes Thema), hab‘ ich damit angefangen, mich ausgiebig der Thematik des Brotbackens zu widmen.

Focaccia

Als Einstieg diente mir ein kulinarischer Ausflug nach Italien. Der Salat und die Kräuter gedeihen bei uns wunderbar, was zur Folge hat, dass der Garten im Moment unglaublich nach Rosmarin duftet – ein Geruch, der mich immer an Italien erinnert. Da denke ich sofort an die Weinberge der Toskana, das warme Meer Calabriens und den Geschmack von leckerem, italienischen Eis. Am liebsten würde ich dann sofort die Koffer packen (auch, wenn es wenig gibt, dass ich so hasse wie Packen), mich in den nächsten Zug oder das nächste Flugzeug zu setzen und ab in den Süden! Um das Fernweh so gering wie möglich zu halten, hilft es, sich nicht nur in fremde Länder zu träumen sondern auch zu essen.