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I dream of Italy – Rosmarin-Knoblauch-Focaccia

Focaccia

Focaccia

Gestern habe ich ja schon angedeutet, dass bei mir in den letzten Tagen der Backofen kaum Zeit hatte abzukühlen und quasi im Dauereinsatz war, wenn ich mal zuhause war. Da bei der Hitze zuviel Kuchen aber einfach nicht schmeckte (das Problem haben wir ja bei der derzeitigen Schafskälte nicht, aber das ist ein anderes Thema), hab‘ ich damit angefangen, mich ausgiebig der Thematik des Brotbackens zu widmen.

Focaccia

Als Einstieg diente mir ein kulinarischer Ausflug nach Italien. Der Salat und die Kräuter gedeihen bei uns wunderbar, was zur Folge hat, dass der Garten im Moment unglaublich nach Rosmarin duftet – ein Geruch, der mich immer an Italien erinnert. Da denke ich sofort an die Weinberge der Toskana, das warme Meer Calabriens und den Geschmack von leckerem, italienischen Eis. Am liebsten würde ich dann sofort die Koffer packen (auch, wenn es wenig gibt, dass ich so hasse wie Packen), mich in den nächsten Zug oder das nächste Flugzeug zu setzen und ab in den Süden! Um das Fernweh so gering wie möglich zu halten, hilft es, sich nicht nur in fremde Länder zu träumen sondern auch zu essen.

So schmeckt der Sommer – Kokos-Rosentorte mit Marillen-Mascarponecreme und Brombeerspiegel

DSC_0439 - Arbeitskopie 2

Habt ihr die sommerlichen Tage letzte Woche auch so sehr genossen wie ich? Ich jedenfalls konnte von der Sonne nicht genug bekommen und habe meine Zeit, so gut es eben ging, draussen verbracht. Ob auf der Alm, beim Radfahren oder am See – Wege, das gute Wetter auszunutzen, gab es genug.

Trotzdem konnte ich nicht widerstehen und musste auch bei Temperaturen von bis zu 30°C den Ofen anwerfen – zu sehr hatte ich die Küche und den Ofen vermisst. Erst in den letzten Monaten habe ich nämlich gelernt, meinen Backofen zuhause wirklich richtig wertzuschätzen. Ein Ofen, der innerhalb von Minuten vorheizt, Ober- UND Unterhitze sowie Umluft hat und dann noch gleichmäßig backt – ein Genuss! Kein Wunder also, dass mir die Ideen nicht ausgingen und ich die letzten zwei Wochen allerhand Rezepte umsetzte, die ich mir in den Monaten zuvor ausgedacht habe. Zwar hatte ich deshalb nicht allzu viel Zeit zu bloggen und von meinen Ergebnissen zu erzählen, doch das wird in den nächsten Tagen nachgeholt. Viel werde ich zu dem, was ich in letzter Zeit so getrieben habe, an dieser Stelle noch nicht sagen, doch eins kann ich euch verraten: Backen muss nicht immer süß sein 😉

DSC_0413 - Arbeitskopie 2

Für den heutigen Beitrag hab ich euch allerdings – getreu meinem Namen – eine leckere Torte mitgebracht, wie ihr so bestimmt noch nie eine probiert habt. Anlass dazu war, dass ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Herrn L bedanken wollte. Denn dass ich in meinem Auslandsjahr soviel herumgereist bin und (fast) alle Ecken Großbritanniens kennenlernen durfte, war natürlich auch davon abhängig, dass der Herr L sich, wann immer ich mehrere Tage frei hatte, Urlaub genommen hat um mich zu besuchen und mit mir die Insel(n) erkundet hat. Dass das für Vorgesetzte und Mitarbeiter nicht immer einfach war, ist klar. Umso mehr war es mir ein Anliegen, mich nach meiner Rückkehr für die Kulanz und freundlichen Worte, die ihm in dieser Zeit zugekommen sind, erkenntlich zu zeigen.

Homemade Iced Tea

DSC_0575 - Arbeitskopie 2

Der Herr L liebt Eistee. Auch wenn wir ansonsten so gut wie nie Softdrinks zu Hause haben (weder er noch ich würde zum Beispiel nie auf die Idee kommen, Cola oder Fanta einzukaufen oder so etwas im Restaurant zu bestellen) gibt es da diese Ausnahme. Wenn wir den Fehler machen, an einem heißen Sommertag Lebensmittel einkaufen zu gehen, dauert es nie lange, bis mein Liebster mit einer Flasche Eistee vor mir steht.

DSC_0557 - Arbeitskopie 2

Nun habe ich allerdings ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis zu Eistee. Als absolute Teeliebhaberin mag ich zwar den Grundgeschmack sehr gerne und finde, dass so ein eiskalter Tee sich wirklich gut als Abkühlung bei einer Hitzewelle eignet, allerdings sind mir die gekauften Eistees einfach zu süß und schmeckt zu künstlich. Was kann man da also machen? Ganz klar: Selbermachen.

Und ganz ehrlich: Ich habe selten etwas Einfacheres gemacht als Eistee. In ein paar Minuten sind die Zutaten aufgeschnitten und zusammengerührt. Zwar muss man ein klein wenig Wartezeit einrechnen, damit der Eistee auch wirklich kalt und erfrischend ist, aber dann bietet sich einem ein Geschmackserlebnis, mit dem keine dieser gekauften Zuckerbomben mithalten kann. Und das beste: Man kann den Tee mit allem, auf das man gerade Lust hat (oder was halt so zur Hand ist) aufpeppen. Seien es frische Erdbeeren, Orangen oder wie in meinem Fall Limetten und Minze – da findet sich bestimmt, etwas, auf das ihr gerade Lust habt. Auch die Süße lässt sich mit etwas Honig oder Rohrzucker je nach Geschmack verstärken.