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Apfel-Roquefort Hand Pies mit Erbsen und Speck

Hand Pies mit Apfel, Roquefort, Erbsen und Speck

Hand Pies mit Apfel, Roquefort, Erbsen und Speck

Kennt ihr eigentlich Hand Pies? Nein? Dann hab’ ich heute was echt leckeres für euch dabei. Aber lest selbst.

Der Herbst, ja, der hat’s mich schon ziemlich angetan. Nein, nicht unbedingt wegen der Temperaturen – auf den plötzlichen Umschwung von 23°C auf gerade mal 10°C kombiniert mit ungemütlichem Regen hätt’ ich persönlich ja verzichten können (auch wenn mein knallbunter Regenmantel endlich mal richtig eingesetzt werden kann) – sondern wegen der Gemütlichkeit, die seitdem eingezogen ist. Nicht nur, dass ich mich in Schals und Wollpullover wickeln darf, ohne dass ich gleich schief angesehen werde, nein, endlich prasselt auch wieder ein schönes Feuerchen im Kamin.

Hand Pies mit Apfel, Roquefort, Erbsen und Speck

Auch Fernsehabende können wieder ohne schlechtem Gewissen veranstaltet werden. So haben der Herr L und ich einen neuerlichen Game of Thrones Durchlauf gestartet, auf den ich mich schon den ganzen Sommer gefreut hab’. – bei 30°C draussen klingt es einfach ein bisschen komisch, wenn ein bärtiger Typ mit nordenglischem Akzent “Winter is coming” prophezeit. Und auch der Speiseplan ändert sich: So steht Kürbis wieder obenauf auf der Einkaufsliste und wärmende Eintöpfe und Suppen lösen die sommerlich leichten Salate ab. Passend dazu ist auch mein heutiges Rezept für euch: herrliche Hand Pies, gefüllt mit richtig herbstlichen Leckereien.

Banoffee Pie

Gastbeitrag: Banoffee Pie

Meine heutige Gastbloggerin kommt wie ich aus Tirol, hat aber in der Zwischenzeit den Schritt gewagt nach München zu ziehen, um dort als Schauspielerin zu arbeiten. Julia von Julia Bakes! ist aber nicht nur eine tolle Schauspielerin, sondern auch eine wunderbare und kreative Bäckerin, die schon auf Galileo gezeigt hat, wie man gesunde Leckereien Blumenkohl Brownies bäckt. Ich freu mich heut ganz besonders, sie zu Gast zu haben und wenn sie ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm hat, sitze ich garantiert in der ersten Reihe!

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Banoffee Pie
Wer meinen Blog “Julia Bakes!” und meine Rezepte kennt, der weiß, dass ich mich sehr gerne von fremden Ländern und Kulturen inspirieren lasse.

Es vergeht kein Urlaub, ohne dass ich nach meiner Rückkehr sofort etwas backe, was ich in meiner Zeit im Ausland gesehen, gegessen oder gerochen habe.

Meine große Liebe zu Frankreich lässt sich auf keinen Fall leugnen, die französische Backkultur ist mir nach wie vor die allerliebste.

Doch sie wird dicht gefolgt von der britischen und irischen, denn in diesen beiden Ländern wurden meine eigene Backleidenschaft und auch mein Blog geboren.

Als ich im Jahr 2012 nach einem dreimonatigen Aufenthalt in Irland zurück nach Österreich kam, stand ich tagelang nur in der Küche und habe gebacken, ausprobiert und konzipiert. Cupcakes, Italian Meringue Buttercream, verschiedenste Pies und Cookies standen auf einer langen Liste, die ich über den Sommer über geschrieben hatte. Das Endergebnis dieser Liste und meiner damals neu entdeckten Leidenschaft ist mein Blog, den ich nun schon seit fast vier Jahren schreibe.

Banoffee Pie

Als die liebe Laura mich fragte, ob ich gerne einen Gastbeitrag für ihren Blog schreiben möchte, war ich sofort mit an Bord, denn das tue ich wirklich immer sehr, sehr gerne. Ihr Motto “Um die Welt” begeisterte mich natürlich ebenso!

Auf meiner Liste von damals stand auch ein “Banoffee Pie”, ein Kuchen aus England, der aus Bananen, Karamell, Keksen und Schokolade besteht.

Bereits vor Jahren habe ich den Pie a la Jamie Oliver nachgebacken, heute bringe ich diesen Pie mit auf Lauras Blog.

Raspberry Apple Pie

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“An apple pie a day keeps the doctor away” – Naja, fast halt. Aber ganz nach diesem Motto habe ich mir vorgenommen, den wohl amerikanischsten Nachtisch auszuprobieren, den es wohl gibt. Ich muss, zu meiner Schande, gestehen, dass ich mein ganzes Leben noch nie auch nur einen Apple Pie (oder auch sonstigen Pie) gegessen habe, geschweige denn gebacken. Besonders interessiert hat mich der Pieteig, weil er ganz ohne Eier auskommt. Also wurde es höchste Zeit, mich an diesen amerikanischen Klassiker zu wagen!

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Da traf es sich gut, dass vom Wandern am Wochenende noch ein paar Äpfel übrig waren, die unbedingt verbraucht werden mussten. Weil die Temperatur aber stetig weiter hinaufklettert und dieses Wochenende die 20°C Marke mit Leichtigkeit überstiegen hat, reizte mich so ein herbstlicher Apfelkuchen mit Zimt und Rosinen eher weniger. Nein, eine frühlingshafte Alternative musste her!