to top

Chocolate Mug Cake

DSC_0283

Nach den Weihnachtsfeiertagen, die meine Mitbewohnerinnen und ich zuhause bei unseren Familien verbracht haben (wobei sich die Orte wohl kaum mehr unterscheiden könnten: Während ich im verschneiten Tirol war, ging es für die eine ins sonnige Teneriffa und für die andere nach Frankreich in einen kleinen Ort zwischen Bordeaux und Cognac) mussten wir bei einem Blick in den Spiegel schweren Herzens feststellen, dass das große Fressen leider doch seine Spuren hinterlassen hat. Also verordneten wir uns kurzentschlossen eine Diät und verbannten Schokolade, Kekse und alles, was sonst noch schlecht für die Figur sein könnte aus dem Haus und kauften bei unsrem nächsten Supermarktbesuch nur noch gesunde Sachen.

Mug Cake2

Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, läuft dieser Versuch mäßig gut. So kam es dann auch, dass sich nach eineinhalb Wochen ein Schokoheißhunger breitmachte, der sich nicht mehr durch ein gesundes Low-Fat-Joghurt zum Nachtisch stillen ließ. Abhilfe musste her. Nur was? Außerdem war es bereits mitten am Nachmittag und wer meinen Ofen hier kennt weiß, dass spontanes Backen zwar möglich ist, jedoch viel Geduld voraussetzt. Und die war dank bereits erwähntem Heißhunger auf Schokolade eben eher knapp bemessen. Unsere Situation schien in diesem Moment gelinde gesagt aussichtslos.

Liebster Award

In letzter Zeit war es hier nicht nur ein bisschen, sondern sogar sehr ruhig. In den Weihnachtsfeiertagen hatte ich – bis auf meinen Blogpost zu „Post aus meiner Küche“  – schlichtweg keine Zeit zum Bloggen. Viel wichtiger war es, Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden und natürlich mit Herrn L. zu verbringen. Die Tage zu Hause waren allerdings viel zu schnell schon wieder vorbei und es ging mit einem lachenden und einem weinenden Auge wieder zurück nach England. So normal es war, nach Monaten wieder nach Hause zu kommen, so normal fühlte es sich aber auch nach kurzer Zeit wieder an, hier in meinem Zweitzuhause zu sein. Dennoch hatte ich seitdem ein kleines „Backtief“ und so blieb der Ofen erstmal kalt und der Blog ruhte.

Liebster Award

Das typisch englische Wetter heute (das eigentlich für meine Zeit hier bis jetzt ziemlich untypisch ist, weil mich meist blauer Himmel begrüßt) nütze ich aber, um endlich mal wieder etwas zu schreiben. In der Zwischenzeit habe ich nämlich nicht nur eine, sondern gleich zwei Liebster Award Nominierungen erhalten, über die ich mich waaaaaaahnsinnig gefreut habe. Den ersten von der Bastelpippa, die auf ihrem Blog „Kunstkunde“ die Welt des Basteln erkundet, den zweiten von der Haferhexe von „Haferschleim und Hexenbein„, die sich lieber dem Kochen und Backen widmet.