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Darfs auch mal herzhaft sein? Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln

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Heute gibt es eine Weltneuheit hier auf dem Blog: Laura dreams of Cakes wird herzhaft! Grund dafür sind die leckeren Flammkuchen, die ich euch heute zeigen möchte.

Zum ersten Mal gegessen habe ich Flammkuchen vor ein paar Jahren – ganz klassisch – in Straßburg. In einem kleinen Restaurant, dass sich auch die Zubereitung dieser Köstlichkeiten spezialisiert hat, habe ich mich in dieses Gericht verliebt. Ich kann mich zwar leider weder daran erinnern, wo dieses Lokal genau war bzw. wie es hieß, noch danach, was für einen Flammkuchen ich hatte (ich bild’ mir ja ein es wäre etwas mit Ziegenkäse und Honig gewesen, schwören könnt’ ich drauf aber nicht mehr), doch eines weiß ich: Schon nach dem ersten Bissen war ich begeistert. Auf derselben Reise habe ich noch ein paar Flammkuchen genossen, doch als ich zu Hause ankam, schien ich sie vergessen zu haben. Erst als ich den Herrn L kennengelernt habe und mit ihm zusammen ein französisches Kochbuch durchschmökert habe, entdeckte ich den Flammkuchen wieder. Das Rezept war durch Herrn L – seines Zeichens auch ein Flammkuchenliebhaber bereits mehrfach getestet und für gut befunden worden und so dauerte es wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt nicht allzu lange, bis mein erster Flammkuchen im Ofen landete. Seitdem haben wir viele Variationen ausprobiert – vor allem mit Speck und Pfifferlingen finde ich sie lecker, wenn es denn saisonbedingt möglich ist – und den Teig perfektioniert.

Selbstgemachte Müsliriegel

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Wenn es etwas gibt das ich wirklich brauche, sind das Snacks. Zwar frühstücke ich brav jeden Tag, meistens sogar richtig gesund und ausgewogen, doch spätestens gegen 10/halb 11 knurrt mein Magen und verlangt nach Essbarem. Hier in England wurde das durch die tägliche Kaffeepause zwischen der ersten und zweiten Stunde noch verschlimmert. Drei Mädels, die 20 Minuten lang Zeit für Kaffee inklusive Klatsch und Tratsch haben, neigen nun mal leider dazu, diesen ausgiebig mit Biscuits (Achtung: Kekse sind hier keine Cookies) und Schokolade zu genießen. Ausgesprochen lecker, aber gesund ist was anderes.

Für einige Zeit habe ich deshalb beim Einkaufen immer wieder zu verschiedensten Nussmischungen gegriffen – Nüsse sind ja bekanntlich voll mit gesunden Fetten und außerdem noch gut für’s Gehirn – und die den ganzen Tag hinweg vor mich hin gefuttert. Ganz ehrlich, kennt ihr jemanden, der bei einer angebrochenen Tüte Mandeln oder Studentenfutter nach 5 Nüsschen standhaft sagen kann „Nein, das war’s jetzt“ und dann konstant nicht mehr davon nascht? Also ich nicht. Das führte dazu, dass so eine Packung Nüsse nicht gerade sehr lange hielt – 2 Tage waren schon eher eine Seltenheit. Und so gut und gesund die guten Nüsse dann auch sind, irgendwann wird auch das zuviel des Guten. Ganz abgesehen von dem Geld, dass dabei drauf geht. Nussmischungen sind hierzulande (und daheim eigentlich auch) nämlich nicht gerade günstig und sooo toll ist das Gehalt, das man als Assistentin bekommt, dann auch wieder nicht.

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Eine Lösung für mein Snackproblem musste her! Vorzugsweise eine, die lecker schmeckt, halbwegs gesund ist und dabei nicht allzu sehr ins Geld geht. Und wer mich kennt weiß, dass solche Lösungen meistens bedeuten, dass ich mich in der Küche austobe. Für einige Wochen gab es deshalb regelmäßig Bananenbrot, das ich in Scheiben geschnitten zur Arbeiten mitgenommen habe. Ein Rezept dafür findet ihr hier. Da ich aber nicht jeden Tag das Gleiche essen will (auch, wenn sich das Bananenbrot wunderbar abwandeln und neu interpretieren lässt) habe ich heute eine Alternative für euch: Selbstgemachte Müsliriegel.