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Beeren Tarte oder: Den Frühling herbeibacken


Beeren Tarte

Nein, keine Sorge, ich hab‘ noch nicht genug vom Winter – der Schnee darf ruhig noch ein wenig länger bleiben und zu winterlichen Abenteuern verführen. Trotzdem finde ich die -10°C, die es gestern hier hatte, eine Spur zu kalt. Darum hab‘ ich die Gelegenheit genützt, die Wohnung für den Frühling zu dekorieren und diese leckere Beeren Tarte mit cremigem Vanillepudding zu backen.

Beeren Tarte

Solange wir noch auf den Frühling warten müssen, helfe ich mir gerne mit gefrorenen Beeren aus. Sicher, sie können oft nicht mit frischen Beeren mithalten, aber bevor ich im Jänner zu Beeren aus Chile oder Peru greife, verzichte ich lieber auf sie. Gefrorene Beeren aus der Tiefkühlabteilung haben meist weniger Kilometer auf dem Buckel und erlauben so ein genüßliches Schlemmen ohne schlechtes Gewissen. Zwar sehen sie, wenn sie wieder aufgetaut sind, nicht mehr ganz so hübsch aus, aber dafür eignen sie sich hervorragend für eine gebackene Beeren Tarte wie diese.

Raspberry Apple Pie


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„An apple pie a day keeps the doctor away“ – Naja, fast halt. Aber ganz nach diesem Motto habe ich mir vorgenommen, den wohl amerikanischsten Nachtisch auszuprobieren, den es wohl gibt. Ich muss, zu meiner Schande, gestehen, dass ich mein ganzes Leben noch nie auch nur einen Apple Pie (oder auch sonstigen Pie) gegessen habe, geschweige denn gebacken. Besonders interessiert hat mich der Pieteig, weil er ganz ohne Eier auskommt. Also wurde es höchste Zeit, mich an diesen amerikanischen Klassiker zu wagen!

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Da traf es sich gut, dass vom Wandern am Wochenende noch ein paar Äpfel übrig waren, die unbedingt verbraucht werden mussten. Weil die Temperatur aber stetig weiter hinaufklettert und dieses Wochenende die 20°C Marke mit Leichtigkeit überstiegen hat, reizte mich so ein herbstlicher Apfelkuchen mit Zimt und Rosinen eher weniger. Nein, eine frühlingshafte Alternative musste her!

Orangen-Schokolademuffins mit Kokos und Haferflocken


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Der Wintereinbruch momentan lässt zwar den Gedanken aufkommen, dass Weihnachten schon wieder vor der Tür steht, aber eigentlich sollte langsam doch der Sommer die Überhand nehmen. Denn auch, wenn man im April natürlich immer mit solchen Wetterumschwüngen rechnen muss, haben die hohen Temperaturen der letzten Wochen doch Lust auf Ausflüge und Picknick im Grünen gemacht.

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Und was darf nicht fehlen, wenn man seine Lieben einpackt und sich auf in die Natur macht? Genau, der richtige Proviant. Der sollte im besten Fall nicht zu aufwendig in der Herstellung sein, auch mal auf Kühlung verzichten können und muss sich natürlich einfach und unkompliziert transportieren und vor allem essen lassen – wenn’s sein muss auch ohne Besteck. Eine hübsch verzierte Sahnetorte ist also eher fehl am Platz.

Der weltbeste Orangenkuchen


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Seit Anfang des Jahres helfe ich, zusammen mit einigen anderen Freiwilligen, ein paar Syrern dabei, Deutsch zu lernen. Einmal die Woche treffen wir uns um zu lesen, Grammatikstrukturen zu üben oder Konversation zu machen. Natürlich geht nicht immer alles komplett reibungslos vor sich. Gerade zu Beginn war ich aufgeregt und nervös, wie die Deutschstunden ablaufen würden und auch, wie das miteinander lernen funktionieren würde. Die anfängliche Skepsis bezüglich des fremden Gegenübers verflog aber innerhalb kürzester Zeit, sodass der Kontakt mit den jungen Männern ganz zwanglos funktioniert. Kommunikationsschwierigkeiten bei verschiedensten Erklärungsversuchen werden mit Händen, Füßen und Google gelöst. Dabei lerne ich nicht nur über die syrische Kultur, sondern auch viel über das frühere Leben meiner Deutschschüler. So schwer sich die Einzelschicksale oft auch anhören, so wichtig ist es auch, sich in der momentane Lage diese im Gedächtnis zu behalten, um sich die eigene Empathie zu bewahren, während überall über „die Flüchtlinge“ geredet wird. Die Erfahrungen, die ich während der letzten Monate dort gemacht habe, möchte ich nicht mehr missen.

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Letztes Wochenende wollten sich unsere Deutschschüler bei uns bedanken und luden Lehrer*innen und Helfer*innen zu sich nach Hause zu einem gemeinsamen Essen ein. Ich sag’s euch, die Tische bogen sich! Den ganzen Tag hatten die Männer für uns gekocht, um uns mit traditionellem Speisen aus ihrer Heimat zu verwöhnen. Das Essen war ein Wahnsinn, die Stimmung super und der ganze Abend ein voller Erfolg!

Darfs auch mal herzhaft sein? Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln


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Heute gibt es eine Weltneuheit hier auf dem Blog: Laura dreams of Cakes wird herzhaft! Grund dafür sind die leckeren Flammkuchen, die ich euch heute zeigen möchte.

Zum ersten Mal gegessen habe ich Flammkuchen vor ein paar Jahren – ganz klassisch – in Straßburg. In einem kleinen Restaurant, dass sich auch die Zubereitung dieser Köstlichkeiten spezialisiert hat, habe ich mich in dieses Gericht verliebt. Ich kann mich zwar leider weder daran erinnern, wo dieses Lokal genau war bzw. wie es hieß, noch danach, was für einen Flammkuchen ich hatte (ich bild’ mir ja ein es wäre etwas mit Ziegenkäse und Honig gewesen, schwören könnt’ ich drauf aber nicht mehr), doch eines weiß ich: Schon nach dem ersten Bissen war ich begeistert. Auf derselben Reise habe ich noch ein paar Flammkuchen genossen, doch als ich zu Hause ankam, schien ich sie vergessen zu haben. Erst als ich den Herrn L kennengelernt habe und mit ihm zusammen ein französisches Kochbuch durchschmökert habe, entdeckte ich den Flammkuchen wieder. Das Rezept war durch Herrn L – seines Zeichens auch ein Flammkuchenliebhaber bereits mehrfach getestet und für gut befunden worden und so dauerte es wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt nicht allzu lange, bis mein erster Flammkuchen im Ofen landete. Seitdem haben wir viele Variationen ausprobiert – vor allem mit Speck und Pfifferlingen finde ich sie lecker, wenn es denn saisonbedingt möglich ist – und den Teig perfektioniert.

Bloggeburtstag: Schokotorte mit weißer Schokolade Mascarpone Creme


Schokotorte mit weißer Schokolade Mascarpone Creme

Meine Damen und Herren, ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit – es ist soweit:

*Trommelwirbel*

*Fanfaren*

Laura Dreams of Cakes wird 1!

1 Jahr voller Kuchen, Torten, Cupcakes und anderer Leckereien. Ich freu’ mich sehr, bei diesem ersten kleinen Meilenstein angekommen zu sein. Auch wenn ich nicht immer dazu komme, so viele Leckereien mit euch zu teilen wie ich es gerne würde, hat mir das vergangene Jahr unglaublichen Spaß gemacht und ich freu’ mich schon auf das, was in meinem zweiten Bloggerjahr so kommen wird.Schokotorte mit weißer Schokolade Mascarpone Creme

 

Chia-Liebe


DSC_0121 Normalerweise bin ich bei neuen Kochtrends immer ganz vorne mit dabei – ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren. Dank meiner angeborenen Neugierde (ganz ehrlich: vor mir ist aber auch schon gar nichts sicher) fällt es mir meistens recht schwer, mich zurückzuhalten und nicht sofort loszulegen wenn ich etwas entdecke. Meistens bin ich zufrieden mit der Neutentdeckung, manchmal bin ich richtiggehend begeistert und koche oder backe wochenlang nichts anderes mehr und nur ganz selten ekelt mich das Ergebnis. Noch seltener entscheide ich, etwas nicht auszuprobieren, weil es mich einfach nicht besonders ansieht – so geschehen zum Beispiel bei den Cronuts, die letztes Jahr Wellen geschlagen haben. Irgendwie ist mir das dann doch zu fettig, abgesehen davon, dass ich nicht mal Donuts viel abgewinnen kann. Da ist mir der Aufwand und der Ölgeruch in der Küche einfach zu schade.

Was mir aber eigentlich nie passiert, ist, dass etwas einfach an mir vorbeigeht. Klar, manchmal fällt mir etwas nur nebenbei auf und ich brauche einige Zeit, bis ich bewusst daran gehe, es selbst zu machen. Oder ich kaufe die Zutaten (oder das Produkt) und vergesse dann erstmal, dass ich das noch kochen wollte. Aber etwas einfach nicht mitkriegen? Nein, das sieht mir einfach nicht ähnlich.

Avocado-Schokotarte


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Hab ich vor kurzem noch gesagt der Sommer komme in großen Schritten? Nach den Wetterumschwüngen der letzten Tage war ich da wohl wie es scheint ein bisschen voreilig. Zwar dominiert noch immer die Sonne und gibt einen Ausblick darauf, was bald kommen wird, doch mit Schnee hätt‘ ich dann selbst in Tirol nicht mehr gerechnet. Auch bei mir in England spielt das Wetter ein wenig verrückt und kann sich nicht ganz entscheiden was es will, was dafür sorgt dass es sich alle 30 Minuten ändert und man so an einem Tag neben Sonnenschein nicht nur Regen, sondern auch noch Hagel und Schnee bekommt. Vielleicht ein Aprilscherz?

Ein Gutes hat das Ganze dann doch – so bleibt zumindest noch ein wenig Zeit an der Bikinifigur zu arbeiten. Kennt ihr das auch? Pünktlich im März fühle ich mich meistens wie verfolgt von allen möglichen Werbungen, die mir versprechen in kürzester Zeit den perfekten Beachbody zu bekommen, lese von neuen Diäten garantiert ohne Jojo-Effekt und werde daran erinnert, dass man sich eigentlich gar nicht ins Strandbad trauen darf, wenn man nicht den Bauch eines Supermodels hat. Ich würde lügen wenn ich jetzt behaupte, dass mich das alles komplett kalt lässt. Zwar gehe ich nicht so weit, dass ich den ganzen Tag nur noch an Karotten oder Sellerie rumknabbere oder Kalorien zählen anfange, aber ich muss zugeben, dass ich mich in dieser Zeit des Jahres ein bisschen mehr mit Ernährung und Sport beschäftige als sonst. Das fällt mir jetzt zwar nicht besonders schwer, da ich auch sonst versuche, mich gesund zu ernähren, allerdings sehne ich mich im Winter sicher ein Stück mehr nach Comfort Food als im Frühling oder Sommer. Statt Aufläufen und Bratapfeltorte kommen bei mir zur Zeit dann doch eher Salat oder Frühstückssmoothies auf den Tisch.Avocado-Schokotarte

Dass gesundes Essen und Süßigkeiten nicht ganz so gut zusammenpassen liegt zwar eigentlich auf der Hand, dennoch brauche ich auch in Zeiten, in denen ich auf „Dickmacher“ verzichte, meinen Schokokick. Klar, ein Apfel oder ein Marmeladebrot wären oft eine gesündere Alternative, aber manchmal geht es einfach nicht ohne Schokolade. Ich habe mir lange den Kopf darüber zerbrochen, wie man denn den Schokonachtisch für Zeiten, in denen man auf seine Figur schauen möchte, gesünder gestalten kann und habe endlich einen Weg dafür gefunden: Eine Schokotarte auf Avocadobasis!

Odu ans Bananenbrot


Bananenbrot

Mit einer meiner Schülerinnen lese ich gerade das Buch “Rico, Oscar und das Herzgebreche” von Andreas Steinhöfel. In dem Roman geht es um den tiefbegabten Rico, der mit seinem hochbegabten Freund Oscar alle möglichen Abenteuer erlebt. Als Rico auf einem ihrer Streifzüge den kleinen Jack Russel Terrier „Porsche“ entdeckt, verliebt er sich sofort in ihn und dichtet deshalb ein Lied für ihn:

Himmlische Blaubeertörtchen


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Langsam aber sicher ist klar: Der Frühling kommt mit großen Schritten. Die ersten Frühlingsboten haben der Herr L und ich schon Mitte Februar entdeckt, als wir auf unsrem Schottlandtrip auf dem Weg zum Strand tapfere Schneeglöckchen und Narzissen entdeckt haben, die wacker dem Wind trotzten. Und auch hier in Newcastle fängt es überall zu blühen an und der Wintermantel bleibt den Großteil der Zeit nicht nur bei den kälteresistenten Geordies, sondern auch bei mir im Schrank hängen. Zwar weht immer noch ein kühles Lüftchen, doch die kalten, kurzen Tage des Winters sind eindeutig vorbei. Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und sobald die Sonne scheint, sitzen viele schon draussen und genießen ihren Kaffee im Freien.

Hello Spring!

Hello Spring!

Mit dem wärmeren Wetter kommt auch die Lust auf fruchtig-leichten Nachtisch. Vorbei ist die Zeit von wärmenden Soulfood, das Kraft gibt, die kalten Tage des Winters zu überstehen. Von jetzt an kommt bei mir wieder der Sommer auf den Tisch! Obwohl ich ja sonst versuche, Zutaten zu verwenden für die Saison ist und die wenn möglich in der Nähe wachsen, musste ich dieses Mal eine Ausnahme machen. Denn als bekennender Beerenfan konnte ich mich nicht zurückhalten und MUSSTE am Markt zugreifen, als ich diese leckeren Blaubeeren gesehen habe.