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Miracles do happen oder Die perfekten Macarons

„Sometimes I believe in as many as impossible things before breakfast“

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Macarons, diese kleinen, zart-knusprigen französischen Köstlichkeiten gehören wohl zu den raffiniertesten Dingen, die ich je zubereiten versucht habe. Eine glatte, knusprige Oberfläche (ein wenig wie Eierschalen) sollen sie haben, während die Konsistenz im inneren weich ist und an Meringue erinnert. Ganz wichtig für den perfekten Macaron sind aber die Füßchen die sich während dem Backen bilden sollen.

Das erste Mal hab ich mich vor 2 Jahren an den Versuch gewagt. Sagen wir’s mal so: Sie waren ganz in Ordnung und schmeckten nicht schlecht. Zufrieden war ich dennoch nicht. Die Mandeln waren nicht fein genug gemahlen, weswegen die Oberfläche eher an einen Mondkrater erinnerte und Füßchen waren weit und breit keine zu sehen. Das nächste Experiment war noch schlimmer: Die Macarons gingen erst wunderschön auf, fielen aber dann plötzlich in sich zusammen! Ich ließ mich jedoch nicht entmutigen und machte weiter. Ich probierte verschiedene Rezepte, fing an, meine Mandeln und auch den Puderzucker selbst ganz fein zu mahlen und sah mir Youtube Videos an, bis ich irgendwann, Anfang dieses Jahres, DAS Rezept fand. Und auf einmal waren sie da: die perfekten Macarons.