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Miracles do happen oder Die perfekten Macarons


„Sometimes I believe in as many as impossible things before breakfast“

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Macarons, diese kleinen, zart-knusprigen französischen Köstlichkeiten gehören wohl zu den raffiniertesten Dingen, die ich je zubereiten versucht habe. Eine glatte, knusprige Oberfläche (ein wenig wie Eierschalen) sollen sie haben, während die Konsistenz im inneren weich ist und an Meringue erinnert. Ganz wichtig für den perfekten Macaron sind aber die Füßchen die sich während dem Backen bilden sollen.

Das erste Mal hab ich mich vor 2 Jahren an den Versuch gewagt. Sagen wir’s mal so: Sie waren ganz in Ordnung und schmeckten nicht schlecht. Zufrieden war ich dennoch nicht. Die Mandeln waren nicht fein genug gemahlen, weswegen die Oberfläche eher an einen Mondkrater erinnerte und Füßchen waren weit und breit keine zu sehen. Das nächste Experiment war noch schlimmer: Die Macarons gingen erst wunderschön auf, fielen aber dann plötzlich in sich zusammen! Ich ließ mich jedoch nicht entmutigen und machte weiter. Ich probierte verschiedene Rezepte, fing an, meine Mandeln und auch den Puderzucker selbst ganz fein zu mahlen und sah mir Youtube Videos an, bis ich irgendwann, Anfang dieses Jahres, DAS Rezept fand. Und auf einmal waren sie da: die perfekten Macarons.

New York, New York


Nachdem der Sommer in Tirol heuer – mit Verlaub – zum Vergessen ist und mein Urlaub schon wieder weit entfernt scheint, träume ich mich immer wieder in fremde Länder und Städte. Mein Ausflug dieses Wochenende ging nach New York City. Was für eine Stadt! In meinem Traum erkundete ich die Sehenswürdigkeiten, spazierte durch die Straßen Brooklyns, entspannte im Central Park, betrieb Windowshopping an den Schaufenstern der Boutiquen Manhattans und ließ mich vom Nachtleben mitreißen.

Was auf so einer Reise natürlich auch nicht zu kurz kommen darf, ist die kulinarische Seite und so ist es wohl kein Wunder, dass ich nach meiner Rückkehr in die Realität nur an eines denken konnte: New York Cheesecake. Zum Glück sind die Himbeeren im Garten trotz gefühltem Dauerregen reif und warten nur darauf, endlich geerntet zu werden.

DSC_0229 - Arbeitskopie 2Für den perfekten New York Cheesecake habe die zwei Rezepte von monsieurmuffin und Martha Stewart kombiniert und damit ein Ergebnis erhalten, mit dem ich mehr als zufrieden bin! Außerdem habe ich die Menge geteilt und so zwei kleine Cheesecakes erhalten, die auch als Mitbringsel mächtig Eindruck machen.

Kirschen, Kirschen, Kirschen


Wie ich bereits erwähnt habe, sind bei uns die Kirschen reif. Daraus wurde zum einen diese Nachspeise kreiert und zum andren wurden Kirschen an Familie und Freunde verteilt. Nichts desto trotz hatten wir am Samstag immer noch knapp 5kg  (schon entkernte!) Kirschen übrig – also was tun? Natürlich verarbeiten! Und so entstanden 10 Gläser Kuchen im Glas und insgesamt 12 Gläser…

Kirschenzeit


Kirschdessert

Die Tage werden länger, die Sonne stärker und eines ist klar: Nach langem Warten ist nun endlich der Frühsommer ins Land gezogen und mit ihm Gärten mit vollbehangenen Obstbäumen. Dieses Wochenende nutzten meine Schwester und ich und fuhren in den Garten unsres Vaters, wo wir in stundenlanger Arbeit seinen riesigen Kirschbaum abernteten. 5 Stunden später standen wir mit unsrer Ausbeute da: 7 Kübel voll mit tiefroten, süßen Kirschen, die verarbeitet werden wollten. Und weil dieses wunderbare Wetter so schön zum Grillen einlädt, wurde daraus auch gleich ein Dessert kreiert, dass es in sich hat. Ein Schichtdessert aus Kirschen, Mascarpone und Sahne mit einem Hauch von Amaretto-Geschmack. Und, um dem Ganzen noch einen frischen Kick zu geben, haben wir noch ein wenig Rosmarin und Minze dazugegeben. Wer kann da noch widerstehen?

Kirschdessert