Tag Archives : Ich back’s mir

Quick & easy Schoko-Soufflé


Schoko-Soufflé

Manchmal gibt es Tage, da braucht es einfach einen Seelentröster – und das so schnell wie möglich. Ein einfaches Stück Schokolade reicht dann nicht und selbst eine Kugel Eis ist nicht genug. Nein, es sollte wirklich etwas sein, das einem das Herz erwärmt, das aufheitert und aufbaut, wenn das Leben einen zu Boden wirft. Diese Schoko-Soufflés schaffen genau das – und zwar in kürzester Zeit.

Schoko-Soufflé

Wie? Nun, das ist ganz einfach. Zum Einen wird der Großteil von euch mir mit Sicherheit zustimmen können, wenn ich sage, dass Schokolade einfach glücklich macht. Punkt. Manchmal reicht das aber nicht und dann braucht es etwas mehr als das. Genau für diese Tage gibt es Schoko-Soufflé: Die Mischung aus flaumigen Schokokuchen und flüssigem Schokokern bringt nämlich genau die Überdosis an Schokolade, die über einen schlechten Tag hinweghilft!

Apfel-Roquefort Hand Pies mit Erbsen und Speck


Hand Pies mit Apfel, Roquefort, Erbsen und Speck

Kennt ihr eigentlich Hand Pies? Nein? Dann hab‘ ich heute was echt leckeres für euch dabei. Aber lest selbst.

Der Herbst, ja, der hat’s mich schon ziemlich angetan. Nein, nicht unbedingt wegen der Temperaturen – auf den plötzlichen Umschwung von 23°C auf gerade mal 10°C kombiniert mit ungemütlichem Regen hätt‘ ich persönlich ja verzichten können (auch wenn mein knallbunter Regenmantel endlich mal richtig eingesetzt werden kann) – sondern wegen der Gemütlichkeit, die seitdem eingezogen ist. Nicht nur, dass ich mich in Schals und Wollpullover wickeln darf, ohne dass ich gleich schief angesehen werde, nein, endlich prasselt auch wieder ein schönes Feuerchen im Kamin.

Hand Pies mit Apfel, Roquefort, Erbsen und Speck

Auch Fernsehabende können wieder ohne schlechtem Gewissen veranstaltet werden. So haben der Herr L und ich einen neuerlichen Game of Thrones Durchlauf gestartet, auf den ich mich schon den ganzen Sommer gefreut hab‘. – bei 30°C draussen klingt es einfach ein bisschen komisch, wenn ein bärtiger Typ mit nordenglischem Akzent „Winter is coming“ prophezeit. Und auch der Speiseplan ändert sich: So steht Kürbis wieder obenauf auf der Einkaufsliste und wärmende Eintöpfe und Suppen lösen die sommerlich leichten Salate ab. Passend dazu ist auch mein heutiges Rezept für euch: herrliche Hand Pies, gefüllt mit richtig herbstlichen Leckereien.

Ich back’s mir: Rustikales Olivenbrot


Habt ihr Lust auf einen der letzten kleinen kulinarischen Ausflüge des Sommers? Dann backt mit mir dieses leckere rustikale Olivenbrot! Thymian, Oregano und Oliven machen es zum idealen Begleiter für einen mediterranen Sommerabend und bringen ein wenig Urlaubsfeeling mit.

Olivenbrot

Ich bin ja ein echter Spätsommerfan. Klar, ich sag nicht nein zu einem heißen Julitag, an dem die Sonne so richtig runterknallt und man eigentlich keine andere Wahl hat, als am See zu liegen und sich mit einer ordentlichen Portion Eis den Bauch vollzuschlagen. Aber Ende August, wenn es zwar heiß ist, aber man keine Angst haben muss bei einem Schritt nach draussen sofort einen Hitzeschlag zu bekommen, das ist meineArt des Sommers! Gleichzeitig macht mich diese Zeit aber auch immer ein bisschen melancholisch. Zu deutlich spüre ich schon, dass die warme Jahreszeit langsam aber sicher vorbeigeht. Die langen Abende draussen sind gezählt und gehen auch nur noch mit einer leichten Jacke. Erdbeeren, Himbeeren und andere Sommerfrüchte werden von Feigen und Zwetschgen abgelöst und die letzten Sommerblumen verblühen langsam, während die Blätter bald ihr sattes Grün verlieren und sich wieder zu verfärben beginnen.

Olivenbrot

Umso wichtiger ist es, die verbleibenden warmen Tage noch so richtig auszunützen, bevor der Herbst unwiderruflich ins Land zieht. Das geht, in dem man soviel wie möglich draussen ist und abends den Süden nach Hause holt! Entweder träume ich mich da mit einem erfrischenden Wassermelonen Feta Salat nach Griechenland oder mit leichter Sommerpasta  zurück zum letzten Italienurlaub. Manchmal soll es aber doch schneller gehen, wir haben beide schon Mittags unsre Hauptmahlzeit gehabt oder auch einfach nur keine Lust auf kochen. Dann machen der Herr L und ich gerne eine italienische Jause. Da gibt’s dann zum Abendbrot Burrata mit selbstgeernteten Tomaten und Basilikum, Carpaccio mit Rucola oder auch einfach nur verschiedene Aufschnitte. Doch egal was davon es wird, eines ist klar: Als Beilage braucht es das richtige Brot. Und weil es nicht immer nur Weißbrot sein muss, haben wir es mal mit einem Olivenbrot mit Vollkornmehl versucht.

Erdbeer-Tarte


französische Erdbeer-Tarte

Oh là là! Heute nehme ich euch mal wieder mit nach Frankreich – und zwar mit einer fruchtigen Erdbeer-Tarte! Und zwar aus einem bestimmten Grund, denn ich erzähle euch eine kleine Geschichte über Erdbeeren, Frankreich – und einen Polterabend. Neugierig? Na dann lest weiter!

französische Erdbeer-Tarte

Mitte Juli heiratet eine liebe Freundin meiner Schwester. Schon während ihres Studiums und auch danach hat sie eine Zeitlang in Frankreich gelebt. Ihr werdet euch schon denken können, was sie so sehr an dieses Land bindet: die Liebe. Heuer ist es soweit und die beiden, die nun schon seit längerem gemeinsam nach Österreich zurückgekehrt sind, geben sich das Ja-Wort. Und nun ratet mal, wer die Hochzeitstorte für die beiden Turteltäubchen backen darf? Ganz genau.

Naked Cake – Biskuit-Beerentörtchen


Naked Cake

Bei all den anderen Leckereien, die sich hier am Blog in letzter Zeit tummelten, kam was anderes definitiv zu kurz: wunderschöne Törtchen. Die waren hier in den letzten Monaten leider wirklich Mangelware – doch das soll sich nun wieder ändern!

Naked Cake

Eigentlich wollte ich euch ja schon zum Muttertag eine hübsche Torte präsentieren, doch da schienen sich alle Backgöttinnen und Backgötter gegen mich verschworen zu haben: Der Dekorbiskuit riss und die Bio-Agartine, der ich erstmalig eine Chance geben wollte, ließ mich komplett im Stich und wollte und wollte meine Creme nicht wirklich festmachen. Ich war kurz vorm Verzweifeln. Dass die Erdbeerroulade, die Herr L für seine Mama backte, perfekt wurde, obwohl er sowas noch nie gemacht hatte, machte die Sache nicht besser. Das Ganze ging soweit, dass der Herr L mir am Muttertagsmorgen seine Roulade anbot, nur um mich zu beruhigen. Kurz und gut: Meine Torte war zwar geschmacklich super, sehen lassen konnte sie sich aber wirklich nicht.

Orangen-Schokolademuffins mit Kokos und Haferflocken


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Der Wintereinbruch momentan lässt zwar den Gedanken aufkommen, dass Weihnachten schon wieder vor der Tür steht, aber eigentlich sollte langsam doch der Sommer die Überhand nehmen. Denn auch, wenn man im April natürlich immer mit solchen Wetterumschwüngen rechnen muss, haben die hohen Temperaturen der letzten Wochen doch Lust auf Ausflüge und Picknick im Grünen gemacht.

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Und was darf nicht fehlen, wenn man seine Lieben einpackt und sich auf in die Natur macht? Genau, der richtige Proviant. Der sollte im besten Fall nicht zu aufwendig in der Herstellung sein, auch mal auf Kühlung verzichten können und muss sich natürlich einfach und unkompliziert transportieren und vor allem essen lassen – wenn’s sein muss auch ohne Besteck. Eine hübsch verzierte Sahnetorte ist also eher fehl am Platz.

Darfs auch mal herzhaft sein? Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln


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Heute gibt es eine Weltneuheit hier auf dem Blog: Laura dreams of Cakes wird herzhaft! Grund dafür sind die leckeren Flammkuchen, die ich euch heute zeigen möchte.

Zum ersten Mal gegessen habe ich Flammkuchen vor ein paar Jahren – ganz klassisch – in Straßburg. In einem kleinen Restaurant, dass sich auch die Zubereitung dieser Köstlichkeiten spezialisiert hat, habe ich mich in dieses Gericht verliebt. Ich kann mich zwar leider weder daran erinnern, wo dieses Lokal genau war bzw. wie es hieß, noch danach, was für einen Flammkuchen ich hatte (ich bild’ mir ja ein es wäre etwas mit Ziegenkäse und Honig gewesen, schwören könnt’ ich drauf aber nicht mehr), doch eines weiß ich: Schon nach dem ersten Bissen war ich begeistert. Auf derselben Reise habe ich noch ein paar Flammkuchen genossen, doch als ich zu Hause ankam, schien ich sie vergessen zu haben. Erst als ich den Herrn L kennengelernt habe und mit ihm zusammen ein französisches Kochbuch durchschmökert habe, entdeckte ich den Flammkuchen wieder. Das Rezept war durch Herrn L – seines Zeichens auch ein Flammkuchenliebhaber bereits mehrfach getestet und für gut befunden worden und so dauerte es wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt nicht allzu lange, bis mein erster Flammkuchen im Ofen landete. Seitdem haben wir viele Variationen ausprobiert – vor allem mit Speck und Pfifferlingen finde ich sie lecker, wenn es denn saisonbedingt möglich ist – und den Teig perfektioniert.

Bloggeburtstag: Schokotorte mit weißer Schokolade Mascarpone Creme


Schokotorte mit weißer Schokolade Mascarpone Creme

Meine Damen und Herren, ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit – es ist soweit:

*Trommelwirbel*

*Fanfaren*

Laura Dreams of Cakes wird 1!

1 Jahr voller Kuchen, Torten, Cupcakes und anderer Leckereien. Ich freu’ mich sehr, bei diesem ersten kleinen Meilenstein angekommen zu sein. Auch wenn ich nicht immer dazu komme, so viele Leckereien mit euch zu teilen wie ich es gerne würde, hat mir das vergangene Jahr unglaublichen Spaß gemacht und ich freu’ mich schon auf das, was in meinem zweiten Bloggerjahr so kommen wird.Schokotorte mit weißer Schokolade Mascarpone Creme

 

Schoko Scones oder: Das perfekte Frühstück


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Schon vor dem Wecker frisch und munter aufwachen, sich nach der Dusche ohne Ich-weiß-nicht-was-anziehen-ich-hab‘-nix-im-Kleiderschrank-Krise in Windeseile zurechtmachen und dann noch in aller Ruhe ein leckeres Frühstück genießen, bevor es gut gelaunt zur Arbeit geht – so sieht wohl nicht nur für mich ein perfekter Morgen aus. In der Realität ist das Aufstehen leider oft mit etwas mehr Stress verbunden, so dass aus dem gemütlichen Frühstück mit Zeitung lesen dann doch ein hastiges Runterschlingen einer Schale Müsli oder eines lieblosen Brötchens wird. Klar, dass der Tag dann weitaus weniger entspannt startet als erhofft. Doch damit ist jetzt Schluss!

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Nein, das wird jetzt kein Plädoyer dafür, dass es das Beste wäre um spätestens 22:00 im Bett zu sein und den Wecker eine halbe Stunde früher zu stellen, damit es morgens auch ja nicht hektisch wird. Das weiß erstens jede und jeder selbst und zweitens bin ich mit Sicherheit nicht die Richtige, die in diesem Fall kluge Ratschläge geben darf – Zeiteinteilung ist nämlich leider nicht meine große Stärke. (Und auch, wenn das jetzt vielleicht nicht zum Thema passt, bin ich für jegliche Tipps, wie ich nicht nur in der Früh meine Zeit effektiver nützen kann, dankbar – also nur her damit!)

Marmorkuchen reloaded


Marmorkuchen

So spannend und aufregend es auch ist, in einem anderen Land zu leben, so sehr sehnt man sich manchmal auch nach der Heimat. Nach den Lieben, den Gewohnheiten, dem Essen, ja manchmal sogar nach den Gerüchen, die man mit bestimmten Orten und Erlebnissen in Verbindung bringt. Ihr kennt das bestimmt: Zimt- und Apfelgeruch lässt mich oft an Weihnachten denken, Popcorn an Kino und der Duft von Heu erinnert mich an das Meerschweinchen das ich mal hatte. Auch Menschen, die einem nahe stehen, bringt man oft mit Gerüchen in Verbindung. Bei meiner Oma ist das meistens der Duft von frisch gebackenem Kuchen, der mich willkommen heißt. Neben simplen aber unglaublich leckeren Blechkuchen mit Zwetschgen oder Marillen, Apfelstrudel, Zucchinikuchen und Rouladen ist es für mich immer der Marmorkuchen, der mein Herz höher schlagen lässt. Ein Klassiker, aber ganz und gar nicht langweilig oder staubtrocken, wie einige vielleicht meinen werden. Und mit dem Rezept von meiner Oma kann auch gar nichts schiefgehen. Marmorkuchen backt nämlich keiner so gut wie sie: Saftig, flaumig und trotzdem fest, mit einer wunderschönen Marmorierung. Ganz klar mein Favorit wenn es um klassische Kuchen zum Sonntagskaffee geht und der ideale Heimweh-Tröster in der Ferne.

Marmorkuchen

Da kam es gerade recht, dass Clara mal wieder zu einer neuen Runde von Ich backs mir geläutet hat. Das Thema: Lieblingskuchen. Ich muss gestehen, dass es mir anfangs schwer gefallen ist mich für einen Kuchen zu entscheiden. Schokolade? Karotte? Joghurttorte? Oder doch lieber eine aufwendige Windbeuteltorte? Fast wäre es ein einfacher Becherkuchen geworden (mal ehrlich, mit dem kann man nie was falsch machen), bis mir dieser Klassiker in den Sinn kam. Von da an war es ganz klar, wer das Rennen machen wird. In der Vorweihnachtszeit kommt der Duft des Marmorkuchens wie gerufen, um die letzten Tage bis zum Urlaub in der Heimat zu versüßen. Die Zutaten, die man dafür braucht, sind meistens vorrätig und so kann dem Backen eigentlich nichts mehr im Weg stehen!