Apfelrosen Tarte mit Crème Fraiche

Apfelrosen Tarte

Ihr habt es vielleicht schon mitgekriegt – bei uns hier herrscht momentan ganz große Apfel-Liebe. Für mich ist der Herbst ja die perfekte Apfelzeit: Noch kommen die Äpfel frisch von der Herbsternte, sind saftig, knackig  und voller Geschmack. Diese Zeit will ich in vollen Zügen auskosten, denn allzu schnell schmeckt man den Äpfeln die lange Lagerzeit wieder an – sie werden zu weich, zu mehlig, zu langweilig. Deshalb verzeiht mir doch bitte, wenn ich euch in nächster Zeit etwas mit Apfelrezepten vollspame.

Apfel Tarte

Inspiriert von den wunderhübschen Apfelrosen wollte ich neulich eine Apfelrosen Tarte backen. Eines gleich kann ich euch gleich vorweg verraten: Ohne Blätterteig ist das Apfelrollen – zumindest für mich – gleich viel schwieriger. Ich vermute ja, dass ich die Äpfel nicht fein genug aufgeschnitten habe – vielleicht war ich beim Rollen aber auch einfach zu ungeduldig. Ich werd‘ das beizeiten mal wieder versuchen und den Post dann auf jeden Fall updaten, wenn ich rausgefunden habe, woran es lag. Was auch immer der Fehler war, meine Apfelrosen Tarte erinnert auf den ersten Blick vielleicht nicht hundertprozentig an Rosen – aber schmecken tut sie, das kann ich euch versprechen.

Apfelrosen Tarte

Wenn’s mal schnell gehen soll, könnt ihr euch das Rosendrehen übrigens auch sparen und macht aus eure Apfelrosen Tarte ganz einfach eine leckere Apfel Tarte. Dafür viertelt und entkernt ihr die Äpfel einfach, schneidet sie etwas ein, gebt sie in die Creme und übergiest sie mit ein wenig Zitronensaft – dann noch rein in den Ofen und schon ist die Tarte fertig!

Apfel Tarte

Übrigens: Der Vater des Liebsten, der normal echt kein Kuchenfan ist, war von der Apfelrosen Tarte ganz begeistert – wenn euch das nicht überzeugt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter 😉

Apfelrosen Tarte

Rezept: Apfelrosen Tarte

Zutaten

Für den Teig
1 Ei
100g Butter
200g Mehl
50g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
2 EL eiskaltes Wasser

Für die Creme
200g Crème Fraiche
1 Ei
60g Zucker
2 TL Zimt
2 TL Vanillezucker
1 TL Rum

Außerdem
3 säuerliche Äpfel
1 Zitrone
50ml Wasser

Apfelrosen Tarte

Und so wird’s gemacht

Für den Mürbeteig Mehl, Zimt, Salz und Zucker vermengen. Die kalte Butter in Stückchen unterkneten, bis das Mehl von erbsengroßen Stücken durchzogen ist. Das Ei schnell unterkneten bis der Teig gerade so zusammenhält, den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Den Ofen auf 180°C Ober – und Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform mit Butter einstreichen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1cm dick ausrollen. Den ausgerollten Teig in die Tarteform geben, an den Rändern festdrücken und am Boden mit der Gabel ein paar mal einstechen. Für ca. 10 Minuten in die Gefriertruhe geben, dann ein Backpapier draufgeben, mit Hülsenfrüchten beschweren und ca. 15 Minuten blindbacken.

Währenddessen die Zutaten für die Creme zusammenmischen und mit dem Mixer kurz aufschlagen. Danach die Äpfel – mit Schale – in sehr dünne Scheiben schneiden, mit dem Saft der Zitrone und dem Wasser in eine Schüssel geben und für ca. 3 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle köcheln lassen.

Die Tarteform aus dem Ofen nehmen und die Creme reingeben. Anschließend die Apfelscheiben wie hier bei den Apfelrosen zu unterschiedlich großen Rosen rollen und in die Creme setzen. Zurück in den Ofen geben und bei 160°C ca. 40 – 50 Minuten (bis die Äpfel gar sind) backen.

Die Apfelrosen Tarte vollständig aukühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und genießen!

Apfelrosen Tarte

2 Comments

  • Karin 17. November 2016 at 09:22

    Genau diese Idee ist mir seit Tagen auch im Kopf rumgeschwirrt☺️ Ich finde, sie sieht wunderschön aus, auch wenn du scheinbar nicht zufrieden bist damit! Wenn ich mal Zeit habe, werde ich es auch ausprobieren😁

    Reply
    • lauradreamsofcakescakes 17. November 2016 at 11:12

      Oh wie lieb, danke! Ja hübsch find ich sie auch, nur an Rosen erinnert sie mich nicht so ganz 😉
      Bin gespannt wie sie dir gelingt!
      Alles Liebe,
      Laura

      Reply

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