Homemade Pasta – so schmeckt Italien!

Pasta

Beim Essen gibt es bekanntlich viele Geschmäcker und noch mehr verschiedene Ansichten darüber, was denn wohl gut wäre und was nicht. Worüber sich aber meiner Erfahrung nach (fast) jeder einig ist, ist, dass die italienische Küche für Jeden etwas bereithält und so gut wie nie enttäuscht. Da ist es wohl kein Wunder, dass vor allem ein Gericht es immer wieder ganz oben in die Listen der Lieblingsessen schafft: Pasta.

Pasta

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wer von euch kann widerstehen, wenn es nach italienischer Pasta duftet? Ich nicht.  Schon allein der Gedanke an frische Pasta lässt mir das Wasser im Mund zusammenzulaufen. Da ist es gut, dass ich so nah an Italien lebe und gute Pasta immer nur einen Katzensprung entfernt ist. Gute Pasta ist für mich das ultimative Comfort Food, das viele Probleme schon beim ersten Bissen vergessen lässt – da nehme ich gerne in Kauf, dass ein solcher Haufen an Kohlehydraten nicht unbedingt das Beste für die Linie ist.

Pasta

Zugegebenermaßen habe ich mich lange Zeit nicht getraut, Pasta selbst zu machen. Der Aufwand schien mir viel zu groß, um mich über diese Hürde drüberzutrauen und um ehrlich zu sein, habe ich lange Zeit gedacht, dass Pasta machen die ultimative Herausforderung ist. Aber die Wahrheit ist, dass es keine Hexerei ist. Nein, das stimmt so nicht. Vielmehr macht Pasta machen sogar richtig Spaß! Ja, ehrlich. Es gibt so viele verschiedene Arten von Pasta, dass es nie langweilig wird: Fettucine,, Tagliatelle, Ravioli, Fusilli oder Farfalle – die Auswahl ist groß. Mit etwas Tomatenmark, Spinat oder Sepiatinte könnt ihr eure Pasta außerdem nach Lust und Laune einfärben und so euren eigenen Touch geben. Ihr seht: Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Pasta

Für gute, hausgemachte Pasta sind nicht viele Zutaten nötig – meistens habt ihr alles sowieso zuhause. Eier, Mehl und Salz – mehr braucht ihr nicht. Auch wenn eine Nudelmaschine hilft, den Teig so dünn wie möglich auszurollen und in die richtige Form zu bringen, ist sie bei Weitem kein Muss. Meistens bin ich zu faul, zu meiner Oma zu fahren und ihre Nudelmaschine auszuleihen. Und so gern ich auch den Pasta-Aufsatz für meine KitchenAid mein Eigen nennen würde, ist er mir dann doch etwas zu teuer – ein Nudelholz und ein scharfes Messer reichen vollkommen aus. Ihr seht also, euch steht nichts im Weg, euch an die Nudeln heranzuwagen. Traut euch – und freut euch über das Gefühl, mit Stolz eure erste, selbstgemachte Pasta zu essen!

Pasta

Rezept: Frische Pasta

Zutaten für 4 große oder 6 kleine Portionen

250g Mehl
3 große Eier
1 TL Salz

Außerdem
1 EL Tomatenmark,
1 EL passierten Spinat
oder 1 TL Sepiatinte

Und so wird’s gemacht

Mehl und Salz gut vermischen und auf eine Arbeitsplatte geben. Eine tiefe Mulde machen, die Eier aufschlagen und hineingeben (die Mulde sollte wirklich tief sein, sonst rinnen euch – wie mir – die Eier raus).

Pasta

Wenn ihr eure Pasta färben wollt, gebt an dieser Stelle Tomatenmark, Spinat oder Sepia dazu. Die Eier nun mit einer Gabel verquirlen und nach und nach mit einem Teigspachtel das Mehl einarbeiten. Wenn ihr einen weichen Teig habt, legt die Gabel weg und knetet mit den Händen weiter.

Pasta

Pasta

Knetet den Teig gründlich weiter – mindestens 10 Minuten. Der Teig ist erst genug geknetet, wenn keine Luftbläschen mehr drinnen sind und er sehr glatt und elastisch ist.

Pasta

Formt den Teig nun zu einer Kugel, gebt ihn in eine Schüssel und lasst ihn abgedeckt mindestens 30 Minuten rasten.

Viertelt den Teig nun und rollt die Viertel auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich aus – wenn ihr eine Nudelmaschine zur Hand habt, benützt sie!

Pasta

In dem Fall stellt ihr die Nudelmaschine zuerst auf die dickste Einstellung und lasst den Teig immer wieder durch – nach jedem 2. Durchlauf solltet ihr den Abstand verringern, bis der Teig so dünn ist, wie ihr ihn haben wollt. Ohne Nudelmaschine dauert das Ganze natürlich ein wenig länger, aber keine Sorge – es lohnt sich!

Pasta

Schneidet den ausgerollten Teig in die gewünschte Form, wälzt die Nudeln in Mehl und deckt sie ab, bis ihr sie kocht. Mit den restlichen Vierteln gleich verfahren. Wenn ihr die Nudeln aufbewahren wollt, hängt sie über einen Nudelständer (oder, in Ermangelung dessen, wie ich über einen Gitterrost) und lasst sie komplett trocknen, bevor ihr sie in eine Plastikbox mit Deckel gebt.

Pasta

Nun einen großen Topf Wasser aufstellen und, sobald das Wasser kocht, salzen. Die Nudeln hineingeben und für ca. 4 Minuten kochen und mit eurem Lieblingssugo genießen!

Pasta

 

No Comments

Leave a Comment

*